Vorbemerkung: Teile zu diesem Beitrag haben wir hier gefunden.
Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass die Teilnahme am Social Web für Unternehmen zum Pflichtprogramm gehört. Doch ob man ein guter Mitspieler ist, ist oft nicht einfach zu bestimmen: Erreiche ich überhaupt meine Zielgruppe? Wie wird meine Marke wahrgenommen? Was sagen die Menschen über mich und meine Produkte?
Twitter eignet sich hervorragend um den Kunden im Netz zuzuhören, denn:
- Twitter liefert Echtzeit-Ergebnisse. Breaking-News verbreiten sich mit unglaublicher Geschwindigkeit und dank der Echtzeit-Suchoption erhält man eine genaue Momentaufnahme der öffentlichen Meinung.
- Twitter hat eine hohe Reichweite
- Twitter ermöglicht sofortiges Feedback – sowohl von Kundenseite als auch von Unternehmensseite
Es gibt zahlreiche Twitter-Analysetools, die helfen, den Erfolg der Unternehmensaktivitäten zu messen und zu wissen, was die Kunden über die Marke sagen. Hier eine Auswahl:
Twazzup: Ist ein Programm, das dem User sagt, wann bestimmte Keywords in einem Tweet verwendet werden. Die Ergebnisse werden kategorisiert nach „beliebteste Links“, „einflussreichste User“ und Echtzeit-Stream. Per Mouse-over erhält man weitere Infos zu den Nutzern.
TwitterGrader: Ein kostenloses Tool, mit dem man seinen Twitter-Einfluss messen kann. Es berücksichtigt dabei verschiedene Faktoren wie: Anzahl der Follower, deren Einfluss und wie sehr man sich in die Community einbringt.
Twitscoop: Gibt eine Echtzeit-Visualisierung der Twitter-Gespräche. Ein Algorithmus zerlegt jeden englischsprachigen Tweet in Tags, die nach Häufigkeit sortiert werden. So erkennt man aufkommende Trends, Neuigkeiten und die Entwicklung spezieller Keywords.
TweetBuzzer: Über welche Marken wird auf Twitter am häufigsten gesprochen. Die Top-Marken kann man in einer 24 Stunden, 7 Tage oder 30 Tage-Ansicht verfolgen.
TweetEffect: Hier findet man heraus, mit welchen Tweets man Follower gewonnen oder verloren hat. Jeder Tweet, der darauf einen Einfluss hatte, wird farblich markiert gelistet. Da der Dienst in der Beta-Phase ist, sind manche Ergebnisse leider nicht korrekt.
TweetPsych: Mithilfe zweier Sprach-Algorithmen, die die Inhalte der Tweets analysieren, wird ein psychologisches Profil eines Nutzers erstellt. Dafür werden die letzten 1000 Tweets durchsucht und mit anderen Usern verglichen.
Twittercounter: Mit diesem Service erhält man Statistiken über seine Follower, Usern denen man selbst folgt und tägliche Tweets. Mehrere Accounts können miteinander verglichen werden.
Twitter Analyzer: Wer gerne mit Google Analytics arbeitet, wird dieses Tool lieben: Man sieht wie viele Follower gerade online sind, wer die eigenen Posts retweetet, was die Menschen über einen schreiben, Follower Statistiken, die eigenen Tweet-Gewohnheiten und einiges mehr. Übersichtlich dargestellte Ergebnisse in Chart-Form.
Twitturly: Analysiert die URLs, die auf Twitter kursieren. Jedes mal, wenn eine URL gezwitschert wird, zählt Twitturly das als eine Stimme. Je mehr Stimmen innerhalb der letzten 24 Stunden, desto höher wird die URL im Ranking dargestellt.
Tweettronics: Hiermit kann man Twitter-Gespräche über Produkte, Marken und Themen finden und daran teilnehmen. Die ersten 14 Tage sind kostenlos.
Twitalyzer: Kostenloses Tool, mit dem man die Aktivität eines jeden Twitter-Nutzers messen kann: Einfluss, Beliebtheit, Schnelligkeit und Verbreitung werden gemessen.
Monitter: Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei diesem Tool um einen Monitoring-Service, der die Twitter-Welt nach bestimmten Keywords durchsucht.
Spy: Sehr einfach zu bedienendes Tool, das die Gespräche auf Twitter, Friendfeed, Flickr, Blogs und anderen Social Networks nach Keywords durchforstet und anzeigt.
Emotionstream: Emotionstream ist ein Datamining Projekt, das Twitter nach Emotionen durchsucht. Ziel ist es herauszufinden, welche Themen Menschen glücklich oder traurig stimmen.
Klout: Sehr interessantes Tool, mit dem man seinen Einfluss auf Twitter messen kann. Verschiedenste Werte werden hinzugezogen und eine Klout-Score berechnet, die aussagt wie sehr und auf welche Art man auf Twitter interagiert.
Web2Express: Mit semantischen und NLP Tools werden Millionen von Twitter-Gesprächen und Blogs analysiert. Trends werden entdeckt, die Marken, Unternehmen oder Wettbewerber betreffen.
BackTweets: Damit kann man bestimmte Links auf Twitter suchen und deren Anzahl grafisch darstellen lassen.
Ihre Referenz zum Original-Artikel von Pam Dyer (http://bit.ly/TGOgNK) habe ich wohl überlesen …?
Nein, die haben Sie nicht überlesen, Kamilla. Um einen alten Pulp-Fiction-Joke abzuwandeln: und warum haben Sie sie nicht überlesen? weil sie nicht da war, es ist nämlich überhaupt keine Referenz herzustellen. Ich kannte Pams Artikel gar nicht. Die Schnittmenge mit meiner Liste ist ja auch eher niedrig (ich bin auf 0 gekommen, d.h. kein einziger aus Pams liste auch bei mir). Aber das kann sich ja ändern, z.B. wenn Pam oder Sie die 20 hinzufügen. Das fände ich auch richtig gut, denn “meine” Liste kann wachsen (ich fände “unsere Liste” ja besser.)
Für Ihren Hinweis auf Pams Artikel danke ich Ihnnen, das ist eine interessante Bereicherung.
Liebe Grüße, Peter
Oops! Kamilla, Sie haben sich ja auf einen Artikel, der fast 2 Jahre alt ist bezogen – und da haben Sie in der Tat recht, da gibt es Überschneidungen. Sorry, ich habe gerade einen sehr ähnlichen Artikel heute gepublisht und automatisch den im Fokus gehabt.
In der Tat, bei dem Beitrag aus dem Jahr 2011 wäre so ein Hinweis sicher nicht verkehrt gewesen.
Liebe Grüße, Peter