Hier ein paar Tipps für Jeden, der seine Blog-Posts etwas aufwerten möchte. Die Tipps eignen sich für private Blogs, aber auch für Unternehmensblogs.
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1. Richtige Zuordnung
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„Links sind die Währung des Internet“, so der Blogger Jonathan Bailey. Nutzt man die Inhalte eines Anderen, so ist es wichtig, einen klickbaren Link auf die Ursprungsseite zu setzen. Dadurch finden einerseits die Leser den Original-Post, andererseits erhält der Ersteller SEO-Vorteile und die Suchmaschinen verwechseln einen nicht irrtümlich mit dem Autor des Original-Inhalts.
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2. Blog als Ausgangsbasis
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Vor nicht allzu langer Zeit diente die Unternehmensseite als Kommunikationszentrum eines Unternehmens. Doch mittlerweile können auch Blogs als Online-Homebase und Ausgangsbasis fungieren: selbst geschriebene oder gefundene Posts, Pressemitteilungen oder Berichte über das eigene Unternehmen, die man im Netz gefunden hat.
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3. Kommentare
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Ein entscheidendes Merkmal von Blogs, im Vergleich zu Websites, ist die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen. Dadurch ergibt sich eine wechselseitige Kommunikation. Ein Blog ohne Kommentare ist einfach kein Blog. Die Besucher müssen die Chance haben, ihre Meinung zu äußern und aktive Mitglieder der aufgebauten Plattform werden.
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4. Editieren
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Der Yahoo! Style Guide empfiehlt ein paar Techniken zum Korrekturlesen. Die Schreiber sollten zumindest eine davon nutzen oder sie miteinander kombinieren:
· Drucke die Seite aus. Bei einem ausgedruckten Text erkennt man oft besser Rechtschreibfehler.
· Warte. So erfasst man, was der Text wirklich aussagt und nicht, was er aussagen sollte.
· Bitte jemanden, den Text zu lesen. Eine zweite Meinung hilft, Inhalt und Rechtschreibung zu korrigieren.
· Lese rückwärts. Eignet sich sehr gut zum Korrekturlesen.
· Lese den Text laut vor. So hört man, ob der Text „fließt“.
· Ändere die Ansicht, z.B. Hintergrundfarbe oder Schriftfarbe.
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5. Häufigkeit
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Die Leser erwarten von einem guten Blog, dass regelmäßig und zuverlässig gepostet wird. Wie oft pro Woche, hängt von den Ressourcen des Schreibers ab, doch man sollte sich an einen konsistenten Veröffentlichungs-Plan halten.
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6. Aufmerksamkeit erhalten
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Jeden Tag wird eine Unmenge an Blogposts veröffentlicht. Um trotzdem die Aufmerksamkeit der Leser zu erhalten, muss man versuchen, mit einem tollen Text, interessanten Bildern und inspirierenden Videos sich von der Menge abzusetzen.
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7. Überschriften
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Aufmerksamkeit erhält man auch durch prägnante Überschriften und Zwischenüberschriften. Die Leser wissen damit, worum es im Text geht und die Lesbarkeit steigt.
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8. Infografiken
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Infografiken stellen Informationen, Daten oder Wissen visuell dar. Diese Darstellungen werden momentan immer häufiger und beliebter. Oft kann man sie im eigenen Blog einbetten, solange man angibt, woher sie stammt. Hier ein Link zu einer netten Infografik: „Die Reise eines erfolgreichen Blogposts“.
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9. Eigene Meinung
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Jeden Tag mit neuen Ideen die Leser zu begeistern, ist nicht einfach. Eine gute Möglichkeit interessante Posts zu schreiben, ist es, sich zwei verschiedene Posts zu suchen und deren Gemeinsamkeiten oder Unterschiede aus dem Blickwinkel eines Dritten zu beschreiben.
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10. Keywords
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Benutzt man Keywords in den Posts, können Suchmaschinen die Texte leichter finden und stufen sie höher ein. Die Schlagworte sollten in den Tags, Überschriften, Texten und der URL strategisch eingesetzt werden. Dabei darauf achten, dass man einen Post nicht mit Keywords überfrachtet.
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11. Links
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Genauso wie man auf fremde Posts verlinkt, kann man auch auf eigene thematisch passende Posts verlinken. Hilft ebenfalls der Blog-SEO.
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12. Mobile Version
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Immer mehr Leser nutzen ihr Mobiltelefon, um im Web zu surfen. Man sollte deshalb eine mobile Version des Blog anbieten. Viele große Blogging Plattformen haben Plugins für Handys. Darnell Clayton informiert über die Möglichkeiten, in seinem Artikel „How to Make Your Blog Mobile Friedly“.
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13. Zahlen in der Überschrift
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Studien haben ergeben, dass ein Post, der Zahlen in der Überschrift hat, mehr Aufmerksamkeit erhält.
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14. Fragen
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Viele Blogger, die eine Diskussion anregen möchten, stellen am Ende des Artikels Fragen an die Leser. Eine Frage, die am ende dieses Posts passen würde, wäre: „Habt ihr weitere Blogging-Tipps, die ihr der Liste hinzufügen wollt?“
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15. Lesbarkeit
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Die Leute schauen bei dem Blog vorbei um Artikel zu lesen, und je einfacher das möglich ist, desto besser. Michael Martin erklärt in seinem Post, wie das durch Formatieren von Links, Linienabstand, Hintergrundfarben, Schriftgrad und strukturierte Hierarchie möglich ist.
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16. Style Guide
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Schreiben mehrere Autoren für den Blog, muss man sich vorab auf konsistente Posts einigen, was Länge, Häufigkeit, Titel (Länge, Großschreibung), Formatierung (kleinere Überschriften, Listen), Bilder (Quellen, Größe), Links (Anzahl, Format), Quellenangabe und Informationen über den Autor betrifft. Das AP Sylebook oder der Yahoo! Style Guide geben Tipps.
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17. Templates
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Wählt man ein Blog-Template muss man sich darüber im Klaren sein, was der Blog bewirken soll. Kit Singleton gibt „7 Tipps für die Template-Wahl eines Unternehmensblogs“.
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18. Updates
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Manchmal kommt es vor, dass Dinge, über die man berichtet hat, sich bedeutend verändert haben. Anstatt nun einen komplett neuen Artikel zu schreiben, kann man auch den alten mit neuen Informationen updaten. So steigen z.B. die Nutzerzahlen von Twitter, Facebook und Co. kontinuierlich. Diese neuen Infos kann man hinzufügen und bemerken, dass man den Artikel seit dem ursprünglichen Zeitpunkt der Veröffentlichung überarbeitet hat. So wirken auch ältere Artikel immer aktuell.
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19. Stimme
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Wie klingen meine Artikel? Was sagt das über mich und mein Unternehmen aus? Der Stil beeinfluss stark die Inhalte: Rhythmus, die Verwendung von Ironie, Sprichwörtern und sogar Interpunktion. Dieser Stil ist die Stimme des Blogs und sollte dabei typische vorgefertigte Unternehmens-Floskeln vermeiden, wie eine echte Person klingen, eine eigene Meinung haben, zuhören und interagieren.
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20. Experten Interviews
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Eine gute Quelle für neuen Content bringen Interviews mit Branchen-Experten. Setzt der Experte anschließend einen Link auf den Blog zurück, erhält man Aufmerksamkeit, Glaubwürdigkeit und verbessert seine Online-Reputation.
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21. YouTube
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Videos aktivieren die Menschen stärker als Text und halten die Besucher länger auf der Seite. Warum also nicht ein YouTube Video auf der Seite einbetten?
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Soll der Blog als Online-Basis für ein Unternehmen dienen, erfordert das eine stetige Überprüfung der Qualität der Inhalte und Liebe zum Detail. Doch der Aufwand lohnt sich in den meisten Fällen für Unternehmen und Leser.
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