Ein Blog ist ein Online-Tagebuch, richtig?
Warum sollte Ihre Firma ein Tagebuch führen, gleich ob online oder offline? Um zu berichten, wer heute selbstgebackenen Kuchen mitgebracht hat? Um Fotos von der letzten Betriebsfeier zu zeigen?
Nein, das sind nicht die Themen für ein Firmen-Blog! So ein Tagebuch wäre auch sicher besser im Intranet aufgehoben.
Für ein Firmen-Blog gibt es verschiedene Gründe, der naheliegendste und wichtigste Grund ist:
Um Kunden anzusprechen, zu gewinnen und zu halten.
Wie kann ein Firmen-Blog dabei unterstützen? Hier sind 5 Argumente, warum ein Firmen-Blog bei der Erreichung dieser elementaren Ziele hilft.
1. Aktuelle Leistungsstatus
Jedes Unternehmen entwickelt sich weiter, jeden Tag. Neue Ideen, Anfragen von Kunden, neue Partner, neue Mitarbeiter, Systeme, Werkzeuge, alles ist ständig in Bewegung. So schnell, wie diese Veränderungen erfolgen, kann man sie nicht auf der Homepage oder gar in den Firmenbroschüren (gibt es die überhaupt noch?) abbilden.
Anders in einem Firmen-Blog: Hier kann ohne grosse interne Strategie- und Struktur-Diskussion von einer neuen Angebotsvariante, von einem zusätzlichen Service, einem neuen Forschungs-Ergebnis, einer neuen Kundengruppe oder einem jüngst erschlossenen Markt berichtet werden.
Ein Firmen-Blog ermöglicht eine flexible, zeitnahe Aktualisierung des Leistungs-Spektrums.
2. Resonanz-Monitoring
Und was davon hat die bestehenden wie möglichen neuen Kunden besonders interessiert, was stieß hingegen auf weniger Aufmerksamkeit? Einfache Analysen der Besucher, des Klick- und Leseverhaltens, der Suchworte geben hier schnell eine Antwort.
So kann das Unternehmen früh erkennen, welche neuen Themen und Leistungen am Markt besonders gut ankommen.
Mit einem gepflegten Firmen-Blog gewinnt man Markttransparenz und kann so sein Portfolio gezielter ausrichten.
3. Suchmaschinen Optimierung / SEO
In den Blog-Beiträgen können all die Schlüsselöworte untergebracht werden, die für das Unternehmen und seine Leistungen wichtig sind. Der Beitrag selbst ist wertvoller Inhalt und Suchmaschinen wie Google lieben solchen “rich-content” (SEO = Search Engine Optimierung). Die Folge also: besseres Suchmaschinen Ranking, man steht weiter oben auf der Liste.
Enthält der Beitrag nun noch links auf die eigene Homepage, dann trägt er direkt zum Traffic-Building bei – oder auf Deutsch:
Die Firmenseite und ihre Angebote werden leichter (und damit öfter) im Internet gefunden.
4. Käufermarkt
Fast alle Märkte sind heutzutage sogenannte Käufermärkte, inbound-Marketing ist angesagt. Aktives outbound-Verkaufen ist im b2b-Bereich immer weniger erfolgreich. Nicht “Kaufen Sie bitte, was wir hier haben!” sondern “Liefern Sie bitte, was wir brauchen!” ist die Parole – und das “bitte” fällt dabei meist noch fort.
D.h. für Anbieter-Firmen, Supplier, Provider, Lieferanten: Sie alle müssen sich möglichst breit aufstellen, viele Optionen und Varianten zeigen, Vielfalt, Flexibilität, Schnelligkeit. Mit einem Firmen-Blog und seiner relativen Leichtigkeit im Erstellen von Beiträgen ist das schnell getan.
Ein Firmen-Blog vervielfacht die Größe des Online-Schaufensters.
5. Verweisbarkeit
Ihre Firma ist in den sozialen Netzen aktiv? Dann sind dies die idealen Orte, von den neuen Blogeinträgen zu berichten. Twitter, Google+, Facebook, XING etc., sie alle sind hervorragende “Radio-Sender”, um die neuen Botschaften aus dem Firmen-Blog in die Welt zu posaunen. (Gerade bei Twitter ist die 140-Zeichen-Limitierung ein ziemlich enges Korsett. Doch für einen ansprechenden Einzeiler + Shortlink zum Blog-Beitrag ist immer Platz!)
Vieles davon läßt sich sogar automatisieren, das Blog “broadcastet” sich sozusagen selbst.
Ein Firmen-Blog ist eine ideale Inhalts-Quelle für b2b Social-Media-Posts.
So legt ein Unternehmen die inhaltliche und technische Grundlage für modernes Social Marketing.
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