Huch – Twitter Account gesperrt! Und dann?

130517 Twitter Sperre kleinEs ist wirklich passiert! Unser Twitter Account war gesperrt. Wir haben mal rumgehört, das geschieht nicht so oft. Und auch im Web findet man dazu kaum Beiträge. Also ist ein kleiner Erlebnisbericht vielleicht allgemein interessant.

Gleich vorneweg sei gesagt: der Account (@trendticker) ist wieder offen, 4 lange Tage, von Freitag bis Montag kauten wir aber auf den Nägeln.

Twitter Sperre – da drängen sich diverse Fragen auf:

  1. Woran merkt man das?
  2. Wie wirkt es sich aus?
  3. Was kann man dagegen tun?
  4. Was war überhaupt die Ursache?
  5. Kann man sich irgendwie preemptiv schützen (aka: was lernt uns das?)

Doch der Reihe nach!

1. Woran merkt man es?

Man merkt es eigentlich daran, dass man nicht mehr tweeten kann. Zwischen dem 10. und 14. Mai hatte unser Vogel Sendepause. Wollten wir Seiten twittermäßig weiter verbreiten, kam die Nachricht, dass eine Sendung aktuell nicht möglich sei, man habe den Tweet in den Entwurfsspeicher gelegt. (Wo ist der denn bei Twitter?)

Und bei Twitter direkt kam die Nachricht:

  • Ihr Account ist momentan gesperrt…
  • Das Ganze kann ein Irrtum sein. Dafür entschuldigte man sich vorsichtshalber.
  • Man solle die Twitter Rules aufmerksam lesen und sicherstellen, dass man sie einhält
  • Es gab einen Link, über den man “etwas” an Twitter schreiben konnte. Aber da es keinen Vorwurf gab, konnte man auch schwer irgendwas entkräften.

Wir haben das ausgefüllt, es kamen 3 Eingangsbestätigungen zurück, textidentisch, nur mit unterschiedlicher Case-ID. Die halfen auch nicht weiter.

2. Wie wirkt es sich aus?

Man hat keinen Zugang zu seinem Account. Und die Following / Follower-Werte stehen beide auf 0. Aber der Account ist da, sichtbar für Dritte. Following / Follower wird da einfach gar nicht angezeigt (die 0 sieht also niemand).

Und Dritte können auch weiterhin Tweets des Accounts retweeten.

Der Account ist jetzt wieder aktiv mit der ganzen “Gemeinde”. Größeren Followerschwund konnten wir nicht feststellen.

3. Was kann man dagegen tun?

Die Ursache vermeiden. Da gehen wir beim nächsten Punkt tiefer ins Detail.

Und wenn das Kind schon im Brunnen liegt? Auf Basis Stichprobe N=1 hier eine Empfehlung, die zumindest nach knapp 4 Tagen geholfen hat:

  • Den Einwand gegen die Sperre in englisch formulieren (wer weiß, wer das liest)
  • Zusichern, dass man alle Regeln einhalten will (und bisher auch immer eingehalten hat)
  • Das Ganze abschicken von dem Mailaccount, der bei Twitter registriert ist (hatten wir zunächst nicht).
  • Und wenn man eigentlich nichts verbrochen hat: vertrauensvoll warten. Wir hatten jedenfalls an Tag 3 auf Fatalismus geschaltet.

4. Was war der Grund?

Warum unser Twitter Account gesperrt war, wissen wir nicht und wir erwarten auch nicht, es positiv zu erfahren. Die folgenden “Theorien” haben wir später als unwahrscheinlich bis eigentlich unmöglich verworfen:

  • Unser Account wurde gehackt und jemand hat schlimme Sachen veranstaltet, die wir nicht gesehen haben.
  • Trolle und andere böse Geister haben es auf uns abgesehen und unsere Account in großem Stil “gemeldet”. Über solche Aktionen hätte man aber irgendwas gelesen.
  • Wir haben 3 Auto-Retweets am Laufen (via twitterfeed), und eine der Quellen hat Böses getan. Ist jedoch nicht erkennbar so.
  • Wir sind durch Retweeten eines Links in einen anderen “Strudel” geraten (bei Associated Press war z.B. was im April, und wir hatten die zitiert in der Zeit).

In Hamburg würde man dazu sagen: Alles “Spökenkiekerei”!

Plausibel bis wahrscheinlich erscheint uns aber dies:

Am 8. Mai haben wir einen Bericht von gizmodo retweetet. Es ging um eine spanische Plakat-Kampagne gegen Gewalt und Missbrauch von Kindern (gut gemacht: durch eine Art Wackelbildtechnik lasen die Kinder den “unteren” Text, Tenor: melde Dich!; die Großen den “oberen”, Tenor: melden Sie das! Fanden wir gut.)

Schon beim Schreiben dieser Zeilen ziehe ich aber die Augenbrauen hoch, denn wir wollen nicht mit WordPress erleben, was wir mit Twitter gerade hinter uns haben. Unser tweet vom 8. Mai beinhaltet nämlich sowohl das deutsche Wort für diesen Straftatbestand (beginnt mit “K”, 4 Silben) als auch als Hashtag das englische Wort (beginnt mit “c”, 3 Silben). Wir hatten sogar den Hashtag extra gesucht, um das auch zutreffend zu markieren.

Was ist daraufhin vermutlich passiert? Wir sehen 2 Möglichkeiten:

  • Entweder einige superpflichtbewusste Aufpasser haben sich einen Automatismus programmiert, der bei der Verwendung bestimmter Worte den entsprechenden Beitrag “meldet”. Und Twitter hat sicher irgend einen Schwellwert, ab dem sie sagen: 200 Meldungen? den Account machen wir mal ein paar Tage dicht und prüfen das. 20, 200, 2.000, wer weiß das?
  • Oder eine amerikanische, schottische, singapurianische, deutsche Sittenpolizei hat mit Twitter einen Deal: Tweets mit einem der Worte von der schlimmen Liste, werden mal ein paar Tage auf Eis gelegt und genauer beleuchtet.

Wenn man länger drüber nachdenkt, sind beide Varianten wirklich nicht unplausibel. Man könnte fast umgekehrt fragen: wie soll eine Böse-Menschen-Überwachung denn sonst funktionieren? Am eigenen Twitter-Leib ausbaden möchte es aber wohl doch keiner.

5. Wie kann man das also (als Unschuldiger) vermeiden, wie kann man sich schützen?

Mit der größte Horror ist, alle Follower zu verlieren (haben wir nicht, aber hätte ja…). Leider gibt es bei Twitter noch nicht die Möglichkeit, ein Archiv als Download zu erhalten (Facebook hat das). Ein unbefriedigender Workaround ist, die Follower in Listen zu sortieren und sich zumindest die wirklich wichtigen irgendwie zu kopieren. Oder man kennt jemand, der sich mit der die Twitter API unterhalten kann…. Den Weg werden wir gehen.

Die Sorge, ein Anderer schreibt fahrlässig bis de facto gefährlich, und man selbst posaunt das ungeprüft, nämlich automatisch weiter rum, ist weiter im Raum. Unsere Auto-Retweets via twitterfeed werden wir nochmal sehr genau prüfen.

Und wir werden über gute Kampagnen o.ä. zu “öffentlich angespannten Themen” nur noch mit Vorsicht berichten. Nun ist das zwar nicht unser Brot-und-Butter-Geschäft, es gibt genug andere Themen. Aber blöd ist es schon, dass bestimmte Themen nicht beim Namen genannt werden können, weil man dann ins Visier irgendeiner Rasterfahndung gerät.

Wenn diese 4-Tage-Aussetzer der Preis für ein paar automatische Sicherheits-Checks wären, und danach ist wieder alles gut (wenn alles gut ist) – das wäre vielleicht noch akzeptierbar. Aber wenn uns das nun erneut passiert, erneut de facto völlig unberechtigt, wer garantiert, dass es dann nicht 10 Tage sind – weil wir ja schon eine “kritische-Leute-Markierung” auf irgendeiner Liste haben? Oder sogar Account ganz weg?

An solchen Stellen spürt man gut, wie schwierig das Gelände ist, das zwischen Cyberkriminalität und Datenschutz liegt. Schnelle Lösungen sind immer billig zu haben, gute aber sehr selten und meist auch so kompliziert, dass sie kaum einer versteht.

Letzter Aspekt: Das ganze Wohl und Wehe seiner Unternehmung zu 100% auf so virtuellen Diensten, wie soziale Netze es sind, zu fußen, ist riskanter, als man gemeinhin denkt. Über Nacht und ohne Vorwarnung kann alles futsch sein. Es gibt keine Ansprechpartner, keine Telefonnummer, und schon gar nichts “Einklagbares”. In manchen Staaten kann man immer noch grundlos für ein paar Tage verhaftet werden – und kommt ohne weitere Erklärungen dann plötzlich wieder frei. Ein wenig so war es hier auch.

Und ob man immer alles zurück kriegt und alles ist dann wieder, wie zuvor (so wie bei uns jetzt anscheinend) – wer weiß das schon?

Nachbemerkung

Dieser Beitrag erschien im Mai 2013. Bis heute, Oktober 2013, sind darauf sehr viele Kommentare eingegangen mit dem Tenor: “Mein Account wurde auch gesperrt, bitte helfen Sie!” Viele dieser Kommentare haben wir hier nicht veröffentlicht, sei es weil sie extrem wirr, kaum verständlich oder zum Teil auch aggressiv oder demagogisch waren.

Sollte Ihr Account auch gesperrt sein und Sie eine Lösung suchen: Wir sind hier nicht die richtige Adresse dafür! Wir kennen keine Entsperrungs-Werkzeuge oder -Tricks.

Unsere generellen Ratschläge für die, die auf jeden Fall eine Sperrung vermeiden wollen, sind:

  1. Bitten Sie bei Twitter in englischer Sprache formell um Aufhebung der Sperre. Versichern Sie dabei, dass die möglichen Gründe für die Sperre von Ihnen nicht beabsichtigt waren und dass Sie solche Anlässe in Zukunft vermeiden werden.
  2. Haben Sie Geduld.
  3. Vermeiden Sie in Zukunft “Problemwörter”.
  4. Vermeiden Sie aggressives Following.
  5. Vermeiden Sie Beleidigungen.
  6. Ergreifen Sie nicht Partei für eine Seite im syrischen oder türkischen Konflikt.

Zweite Nachbemerkung

Immer wieder kommen hier Anfragen an, wie man einen Einspruch bei Twitter formulieren soll. Wir wissen das nicht, aber haben trotzdem ein Musterschreiben verfasst, das aus unserer Sicht geeignet ist.

Jeder kann es wie er will verwenden, es gibt keinen Copyright-Schutz. Aber es gibt auch überhaupt keine Garantie, dass das Schreiben “funktioniert” und irgendetwas löst oder beschleunigt. Wir würden halt so schreiben, auf deutsch wie auf englisch.

Wir wünschen allen unberechtigt gesperrten Accounts eine schnelle Entsperrung!

 

Über

Gründer und CEO von Vianova-Company

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19 comments on “Huch – Twitter Account gesperrt! Und dann?
  1. DocGoy sagt:

    Moin!
    Das ist mir auch schon das eine oder andere mal passiert.
    Selbst auf direkte Anfrage bei Twitter wird einem nicht mitgeteilt, warum GENAU man suspendiert wurde. Immer nur der lapidare Hinweis auf die Regeln.
    Wenn man sich das mal gemau durliest und wirklich alles beherzigt, was man so alles NICHT darf, wäre bei Twitter nicht mehr viel los.
    Meinen einen Twitteraccount habe ich nach 2 Jahren vollständig wieder bekommen. Man muss nur hartnäckig am Ball bleiben.
    Meine Erfahrungen habe ich in mehreren Blogartikeln beschrieben (s. “Internetseite”).

    Liebe Grüße und schöne Pfingsten
    DocGoy

  2. Peter Apel sagt:

    Sorry für die späte Freigabe und danke für den Kommentar.
    Mein Spamfilter hatte das unter 20 koreanischen Beiträgen einsortiert.

    2 Jahre, wow! Irgendwelche weiteren Anregungen zu den Ursachen? Neben den von mir verdächtigten Begriffen gibts ja noch viele andere, auch aus anderen Bereichen.
    Pfingsten ist vorbei, danke für den Gruß however, in Hessen steuern wir noch auf den kommenden freien Donnerstag = Fronleichnam zu. Aber viel Freude wünscht man dazu wohl nicht.
    Also einfach liebe Grüße, Peter Apel

  3. classic sagt:

    Moin.
    Mein Twitter Acount wurde plötzlich gesperrt.
    Ich weiss leider nicht weshalb mein Acount gesperrt wurde.
    Ich habe weder jemanden beleidigt noch belästigt. Ich habe nur meine Meinungen geschrieben wie jeder andere. Kann mich jemand aufklären was ích falsch gemacht habe? Damit ich in Zukunft aufpassen kann.

  4. Peter Apel sagt:

    Hallo classic_k, ein wenig müssen Sie schon von sich zeigen, ohne Namen und Twitter-Account kann man da gar nichts sagen. Und sollte man auch nicht.
    Also: @???

  5. Kilic sagt:

    Hallo Herr Apel..
    Ich erzähle ihnen mal mein Problem.
    Ich benutze seit einer Woche den Twitter.
    Innerhalb von einer Woche wurde mein Account 2mal gesperrt.
    Wie ich schon sagte ich habe niemanden beleidigt oder belästigt oder sonst was. Ich gebe ihnen ein Beispiel: Ich habe eine Nachricht an einem Journalisten geschrieben und er hat das retweetet. 10 Minuten später wurde mein Account gesperrt. Ich verstehe nicht warum! Anscheinend habe seine Follower mich als spam gemeldet! Aber das kann doch nicht sein dass mein Account einfach gesperrt wird wenn mich irgendwelche Leute aus Lust und Laune Spam melden. ich sollte doch meine Meinung bei Twitter äußern können! Mein Account habe ich jetzt wieder freigeschaltet. Aber es kann jede zeit wieder vorkommen. Können Sie mich bitte aufklären was ich tun soll. Mein Twitter Account lautet @84Klc
    Ich bitte um eine Antwort

  6. Peter Apel sagt:

    Hallo Hasan Kilic,
    ich gehe davon aus, dass Sie meinen Beitrag gelesen haben und also wissen, dass ich nur von einem persönlichen Einzelfall berichtet habe. Wir sind hier also nicht die Twitter-Problemklärungsstelle. wenn ich über Gründe von Sperrungen spreche, dann sind das unbestätigte Theorien. Mit Leuten von Twitter hatte und habe ich nie echten Kontakt gehabt, nur ein paar Standard Mails.
    Trotzdem habe ich mir Ihren Twitter-Account angeschaut – und so gut wie nichts gesehen, denn 90% ist auf türkisch, das spreche ich leider nicht.
    Immerhin habe ich gesehen, dass Sie anscheinend Organisationen rund um den türkischen Ministerpräsidenten unterstützen. Ob Sie nun für ihn oder gegen ihn sind: sicher gibt es viele Menschen, die das nicht gut finden. Und die Sie vielleicht aus Ärger über Ihre Meinung “melden”. Nur eine Theorie, aber könnte doch sein.
    Was tun? Wir sind die falsche Stelle, das zu fragen, das wissen sicher andere besser. Ein alter Berater läßt aber natürlich keine Gelegenheit aus, bei Anfrage seinen Senf dazuzugeben.
    Wenn Sie wirklich Angst vor erneuten Sperrungen haben, dann machen Sie Ihren Account halt dicht, er ist noch klein, und machen Sie einen neuen auf.
    Und in dem neuen sind Sie dann politisch etwas “vorsichtiger”. Wenn Sie mal viele Follower haben und oft retweetet und favorisiert werden, dann können Sie vermutlich etwas frecher, offener werden.
    Von Ihren 3 Kommentaren gebe ich hier nur diesen freil, in den beiden anderen steht ja das Gleiche.
    Mehr Ratschläge habe ich nicht!
    Viel Erfolg.
    Peter Apel

  7. Esra sagt:

    Hallo Hr. Apel,
    Mein Twitter account wurde auch das zweite mal ca vor einem Monat gesperrt, der Grund dafür soll sein, weil ich vielen nutzern an einem Tag gefolgt habe! Leider kann ich nichts mehr mit mein account machen, wenn ich etwas favorisieren möchte, steht da “Ihr Account ist derzeit gesperrt. Für weitere Informationen melden Sie sich bitte an dem Support” und das mache ich auch jedesmal, ich wende mich immeran den und tue die Aufgaben was Sie mir sagen, aber trotzdem wird mein Account nicht freigeschaltet!. Was kann ich noch tun, werden nie wieder mein Account nutzen können? Ich bitte um Hilfe!

  8. Esra sagt:

    Ps: mein nutzername auf Twitter ist @esracoent

  9. Peter Apel sagt:

    Diesen Account finde ich in Twitter nicht. Und Ihr Problem kann ich auch nicht lösen. Alle Beiträge in dem Umfeld sind in türkischer Sprache.
    Mein Tip: folgen Sie täglich nicht so vielen neuen Leuten. Das bringt doch sowieso nichts.

  10. Yasin sagt:

    Hallo
    Ich wurd gestern abend gesperrt ohne grund und jetzt hab ich ihren Beitrag gelesen und wollte jetzt denen mal was schreiben auf englisch doch weil mein english ned grad super ist :) wollt ich Ihnen fragen was genau ich schreiben sollt
    Ps. Es könnte auch an agressiven following liegen :)

  11. Peter Apel sagt:

    Hi Yasin,
    dazu schreib ich Ihnen eine direkte Mail, sonst wird mein Mail noch der Standaredtext für alle…

  12. Rudi K. Sander aka @rudolfanders sagt:

    Bin seit gefühlten 10 Tage bei Twitter geblockt. Weiss auch nicht warum. Entschädige mich über meinen Google+ Account, (ist aber kein Ersatz).
    Habe mich Twitter gegenüber schon zehmal erklärt, fast schon demütig, (allerdings auf deutsch).

    Ergebnis NULL.

  13. Lucie Nilsson sagt:

    Hey mein Twitter ist jetzt zum 2 mal gesperrt was soll ich jetzt machen ich hab keine ahnung wie man das weg kriegt bei mir ist das jetzt schon 1 Wochen können sie mir bitte HELFEN!?

  14. Christian Dreschel sagt:

    Sehr geehrter Herr Apel,

    der erst kürzlich angelegte Twitter-Account unserer Band wurde gesperrt und ich habe mir mittlerweile die gesamten Twitter-Regeln durchgelesen und stelle keinen Verstoß gegen die Richtlinien fest.

    Ich habe den Support kontaktiert, habe aber noch keine Antwort erhalten.
    Haben Sie einen Tipp für mich wie ich jetzt verfahren soll?

    Der Accountname lautet @ProjektTimeline

    Vielen Dank im Voraus

    Christian

  15. Peter Apel sagt:

    Hallo Christian Dreschel,
    ich war auf der Homepage und auf Eurer Facebook Seite, das ist ja alles noch recht frisch und irgendwie witzig / ungewöhnlich / harmlos. Musikalische Zeitreise, okay, alles klar. Auf den Twitter Acccount komme ich nicht, wird als gesperrt angezeigt.
    Meine Antwort: nullkommanull ernsthafter Ansatzpunkt, was da der Grund sein könnte und wie man diesem den Boden entzieht.
    Reine Theorien, nur krause Ideen: Ist irgendwas mit den Videos? (keine zu sehen). Oder mit der Mukke selbst, unerlaubte Covers oder irgendein Missverständnis mit Copyright & Co? Tretet ihr irgendeiner anderen Gruppe auf die Füße, die Euch mit vereinten Kräften gemeldet hat um euch zu ärgern? Heißt jemand so ähnlich (timeline projekt etc.)? Irgendein Follower, der nicht ganz koscher ist? Seid Ihr versehentlich irgendeinem Ork gefolgt?
    In dieser trüben Suppe muss man dann wohl fischen.
    Vorschlag: Neu aufsetzen mit anderem Mail-Account und von anderem Rechner (@projekt_timeline oder so) und dann mal schauen.
    Ihr seht ansonsten so brav aus (hab dafür extra meine Spezialneurosenbrille “Amerikano-Blick” aufgesetzt), die üblichen Verdächtigungen fallen hier aus, von den bösen 3 ist hier ja nur “RocknRoll” zu sehen.
    Good luck, Peter

  16. Onur Özbay sagt:

    ach übrigens mein Twitter-account lautet: onuroezbay

    Dankeschön im Voraus.

  17. Peter Apel sagt:

    Hallo Onur, Ihr Account ist ja wieder frei, wie ich gesehen habe, meine Antwort kommt also zu spät.
    Ich habe schon eine ganze Reihe von Anfragen wie Ihre bekommen, recht häufig geht es um “türkische Themen”. Mein persönlicher Eindruck: Es gibt in der Türkei einige Gruppen, die sich gegenseitig auf Twitter bekämpfen (in Syrien gibt es die übrigens auch). Wenn Sie z.B. Fan das Ministerpräsidenten sind und entsprechend tweeten, dann kämpfen seine Gegner auch gegen Sie – und umgekehrt. Zum Beispiel könnten 1.000 Menschen Ihre Beiträge als sexistisch oder terroristisch oder kriminell oder oder melden. Vielleicht sperrt Twitter dann vorsichtshalber für ein paar Tage Ihren Account. Ich weiß das nicht, aber es könnte doch sein.
    Ihre Frage nach einem guten Text für den Einspruch bei Twitter habe ich aufgenommen und an meinen Originalartikel (“Huch,…”) ein PDF mit einem Textvorschlag auf deutsch und englisch angefügt. Ob das hilft, weiß ich nicht, aber in diesem Stil würde ich halt schreiben.
    Ihnen hilft das jetzt bestimmt nicht mehr, doch vielleicht lesen ja andere diese Kommentare.
    Viel Freude mit Twitter weiterhin, Peter Apel

  18. Aylin sagt:

    Sehr geehrter Herr Apel,
    gestern Morgen um etwa 9 Uhr wurde plötzlich mein Twitteraccount gesperrt. Ich denke, weil ich viel zu sehr mit der Followerzahl rumgespielt habe. Es tut mir auch leid. Ich habe 3-4 E-Mails auf Englisch an das Twitter-Team geschrieben und so eben eine auf Deutsch. Allerdings kam noch nichts. Wie soll ich jetzt vorgehen. Ich habe keine Lust einen neuen Account herzustellen, weil ich relativ viele Follower hatte.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
    Mit freundlichen Grüße
    @aaaaaaaaaylin

  19. Peter Apel sagt:

    Also ganz ehrlich: ich würde einfach warten. 24h ohne Twitter geht ja mal. Und plötzlich über Nacht ist alles wieder so, als wäre nichts gewesen (hoff ich wenigstens).
    Ihre Follower-Spielchen könnten Sie ja parallel etwas einbremsen…

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