Den Nutzern Antworten auf jede nur mögliche Fragestellung zu geben, ist das Ziel von Quora. Das Portal sorgte in letzter Zeit für viel Aufmerksamkeit. Frage&Antwort-Seiten gibt es zwar mittlerweile viele im Netz, doch Quora will durch Qualität, Eleganz und Exklusivität bestechen. Zum elitären Nutzerkreis zählen einige Prominente, zum Beispiel Google-Produktmanager Nate Smith oder der ehemalige AOL-Gründer Steve Case und viele weitere Experten.
Quora funktioniert wie eine Art umgekehrte Wikipedia. Statt wie in dem Online-Lexikon, das von tausenden Freiwilligen geschrieben wird, ungefragt sein Wissen zu einem Thema zu posten, warten die Quora-Mitglieder erst einmal auf eine konkrete Frage, ehe sie loslegen.
Fragen werden in Themengruppen organisiert, in denen man browsen oder denen man folgen kann, nicht unähnlich einem Twitter-Strom. Folgen kann man auch anderen Quora-Mitgliedern, wenn sie sich als gute Frager oder Antworter herausstellen. Für Qualität soll auch die Bewertung sorgen, jede Antwort kann als gut oder schlecht eingestuft werden.
Quora ist zusätzlich mit anderen Netzwerken verknüpft. Wer ein Facebook oder Twitter-Profil hat, kann es mit Quora verbinden und dort seine Fragen weiterposten, um mehr potenzielle Anwortgeber zu erreichen.
Für Nutzer mit einer IP-Adresse aus Deutschland gibt es allerdings eine Zugangssperre. Sie benötigen eine Einladung von einem registrierten Mitglied für die Community. Über eine Anonymisierungwebseite kann man sich aber auch aus Deutschland problemlos anmelden.
Hier eine Infografik von KissMetrics, die zeigt, wie Quora funktioniert und aufgebaut ist:
[...] dort Beiträge verfassen. Bei Twitter findet man ebenfalls durch die Suchfunktion passende Fragen. Quora ist eine weitere Plattform, auf der User gezielt nach Antworten suchen. Hier eine Liste mit [...]