QR-Codes findet man mittlerweile überall: Auf Produktverpackungen, in Bussen und Bahnen oder in Zeitschriften. Nach dem Scannen erhält man auf seinem Smartphone zusätzliche Informationen, wie etwa Inhaltsstoffe, Fahrpläne oder Werbetrailer.
Eine neue ComScore-Studie ermittelte das Scan-Verhalten der Smartphone-Besitzer. In Europa scannten 4,6 Prozent aller Mobiltelefonbesitzer (9,8 Prozent der Smartphonebesitzer) im Juni 2011 einen Barcode. In den USA ist die Nutzung etwas stärker verbreitet: Dort scannten 6,2 Prozent der Mobiltelefonbesitzer im Juni einen QR-Code, was 14 Millionen Anwendern entspricht.
Von denjenigen, die QR-Codes scannen, sind laut Comscore 60 Prozent männlich. 53 Prozent der Anwender sind zwischen 18 bis 34 Jahren alt und 36 Prozent führen einen Haushalt mit einem Jahreseinkommen von mehr als 100.000 US-Dollar.
Nutzung erfolgt meist von zu Hause
Was den Ort betrifft, so scannen die Europäer die Bar-Codes am liebsten in einer ruhigen Umgebung: Über die Hälfte der Nutzer befinden sich zu Hause, wenn sie die Codes ablesen. 22,6 Prozent scannen auf der Arbeit, 20 Prozent von unterwegs oder in öffentlichen Verkehrsmitteln und 18 Prozent in einem Geschäft. Hier gibt es deutliche Unterschiede zu den USA: In Amerika scannen 39 Prozent der QR-Code-Nutzer die Bilder in einem Geschäft.
Printmedien werden am häufigsten gescannt
Die beliebteste Quelle für QR-Code-Scanning sind Zeitschriften oder Zeitungen. Die Hälfte der scanneden Nutzer las dort die gedruckten Bilder ab. Produktverpackungen belegen Platz zwei mit 35 Prozent, gefolgt von Websites (27%) und Postern/Flyern (23,5%).
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