Smartphone-Nutzer teilen Aufenthaltsort mit, wenn Mehrwert geboten wird. Ältere Konsumenten haben Datenschutzbedenken

53% aller mobilen Internt-Nutzer sind bereit, ihren Aufenthaltsort zu veröffentlichen, wenn sie im Gegenzug dazu einen Mehrwert erhalten. Besonders jüngere Konsumenten stehen ortsbasierten Aktionen offen gegenüber: 60% der 25 bis 34-Jährigen und 58% der unter 25-Jährigen würden ihren Aufenthaltsort via Mobiltelefon öffentlich mitteilen, wenn sie relevanten Content erhalten. Dies ergab eine Untersuchung des W-Lan Hotspot Anbieters JiWire in den USA.

Sonderangebote haben den größten Mehrwert

Was ist relevanter Content für die Nutzer? Ausverkäufe und Sonderangebote werden am häufigsten auf dem Mobiltelefon nachgefragt, wenn die Nutzer sich in der Nähe eines Stores befinden. Je näher sich ein Nutzer am Geschäft befindet, desto wichtiger werden ortsbasierte Rabattaktionen: 29% der Befragten gaben an, dass die wichtigste Information für sie Sonderangebote sind, sobald sie 1,5 km vom Store entfernt sind. Sind sie 15 km entfernt davon, sagen dies nur noch 24%.

An zweiter Stelle der mobil abgefragten und interessanten Informationen stehen Bewertungen von anderen Kunden, gefolgt von Wegbeschreibungen und Produktinformationen. Die Möglichkeit, Termine auszumachen, ist nur für 2% der Konsumenten wichtig.

 

Email eignet sich immer noch am besten für Deals

Wer seinen Kunden Sonderangebote zukommen lassen möchte, der setzt am besten auf Emails:

  • 38% der Befragten bevorzugen Deals per Email,
  • 22% wollen Sonderangebote über die Website erhalten,
  • 19% bevorzugen Deals über mobile Apps
  • Nur 2% wollen am liebsten Sonderangebote per SMS erhalten

 

Datenschutzbedenken steigen mit zunehmendem Alter

Datenschutzrechtliche Bedenken halten sicherlich die meisten Konsumenten davon ab, ihren Aufenthaltsort mitzuteilen. Eine Nielsen-Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Alter der Nutzer und der Angst, Verletzungen der Privatsphäre in Kauf nehmen zu müssen, wenn sie ortsbasierte Services nutzen. Konsumenten unter 35 Jahren haben weniger Bedenken als ältere Konsumenten und teilen wohl deshalb bei entsprechender Gegenleistung eher ihren Aufenthaltsort mit als ältere Menschen. 50% der zwischen 25 und 34-Jährigen geben an, sie haben Datenschutzbedenken, während Nutzer über 45 Jahren zu 61% um ihre Privatsphäre fürchten.

 

Ortsbasierte Werbeeinnahmen steigen weltweit

Trotz aller Sicherheitsbedenken steigen ortsbasierte Werbeeinnahmen weltweit. Pyramid Research schätzt, dass der Markt für ortsbasierte Werbung im Jahr 2015 auf 6,2 Milliarden Dollar steigt und damit im Vergleich zu 2010 um 35% wächst. Für Werbetreibende wird es wichtig, Sicherheitsbedenken der Konsumenten abzuschwächen und den Kunden als Gegenleistung für personenbezogene Daten klaren Mehrwert zu liefern.

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